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Einführung
Eine ausreichende und zuverlässige Energieversorgung ist eine wesentliche Basis unseres materiellen Wohlstands. Sie sichert den Produktionsstandort Deutschland und die Mobilität der Bürger. Die sichere und kostengünstige Versorgung mit Strom, Treibstoffen und Wärme ist daher eine wichtige Aufgabe politischen und gesellschaftlichen Handelns. Unsere Energieversorgung ist derzeit noch weitgehend von fossilen Energiequellen, insbesondere von Öl aus dem arabischen Raum abhängig. Insgesamt importiert Deutschland 74% der verbrauchten Primärenergie. Um die damit verbundenen Abhängigkeiten, die politischen und ökonomischen Unwägbarkeiten, sowie die Gefahr für das weltweite Klima schrittweise abzumildern, sind ein sparsamer Umgang mit Energie und die Erschließung nicht fossiler Energiequellen wichtige gesellschaftliche Herausforderungen. GlossarFossile Rohstoffe und EnergieträgerAls fossil, von lat. fossilis „(aus)gegraben“, werden Zeugnisse vergangenen Lebens bezeichnet, die in einer früheren geologischen Epoche der Erdgeschichte entstanden sind. Unter bestimmten Bedingungen (Druck, Luftabschluss) kann sich aus organischem Material Erdöl und Kohle bilden. Diejenigen Rohstoffe und Energieträger werden als "fossil" bezeichnet, die sich nicht innerhalb weniger Jahrzehnte erneut bilden können. Kohlendioxid, das bei der Verbrennung oder Zersetzung dieser Stoffe frei gesetzt wird, trägt zum Treibhauseffekt bei. Zu den fossilen Energieträgern bzw. Rohstoffen zählen Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl. Uran zählt nicht zu den fossilen Energieträgern. - Im Gegensatz dazu wachsen "regenerative" Rohstoffe und Energieträger innerhalb weniger Monate oder Jahre. Sie binden dabei genau so viel Kohlendioxid aus der Luft wie bei der Verbrennung bzw. Zersetzung wieder frei gesetzt wird. Dadurch tragen sie nicht zum Treibhauseffekt bei. Primärenergie Als Primärenergie bezeichnet man in der Energiewirtschaft die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht, etwa als Kohle, Gas oder Wind. Im Gegensatz dazu spricht man von Sekundärenergie oder Energieträgern, wenn diese erst durch einen mit Verlusten behafteten Umwandlungsprozess aus der Primärenergie gewandelt werden. Die nach eventuellen weiteren Umwandlungs- oder Übertragungsverlusten vom Verbraucher nutzbare Energiemenge bezeichnet man schließlich als Endenergie.
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Letzter Kommentar von Thomas Gschwind:
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