Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Reparaturlackierung

Die Reparaturlackierung hat die Aufgabe - ggf. nach vorheriger Instandsetzung durch Karosseriearbeiten - das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeugs sowie dessen Wert weitestgehend wieder herzustellen. Dabei werden sowohl vom Kunden als auch vom Hersteller sehr hohe Qualitätsanforderungen gestellt: Die neu hergestellte Oberfläche soll sich in ihrem Aussehen (Farbtöne, Effekte, Glanz) und ihren Eigenschaften (Beständigkeit) möglichst nicht von der Originalbeschichtung unterscheiden.

Spritzapplikation in Lackierkabine
 Quelle: Lackiertechnik H. Falk, Haslach i.K.

Die in der Kfz-Reparaturlackierung vorgenommenen Beschichtungen decken ein breites Spektrum ab, angefangen bei kleinflächigen Spotlackierungen über Teil- bis zu Ganzlackierungen von Fahrzeugen. Die Untergründe, die dabei beschichtet werden, sind in der Hauptsache aus Metall (Stahl, verzinkter Stahl, Aluminium) sowie aus einer Vielzahl von Kunststoffen die in zunehmendem Maß in Fahrzeugteilen wie Stoßfänger, Verkleidungen, Heckklappen, usw. zum Einsatz kommen.

Die in der Kfz-Reparaturlackierung typischerweise vorkommenden Arbeitsschritte, vom Reinigen bis zum Finish, finden Sie im Kapitel "Tätigkeiten".

Aus Umweltsicht erhält die Kfz-Reparaturlackierung ihre besondere Bedeutung durch die Verarbeitung lösemittelhaltiger Beschichtungsstoffe. Die dabei freigesetzten Lösemitteldämpfe wirken sich nachteilig auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt aus (z.B. als Vorläufersubstanzen für Sommersmog).
Verbunden mit den daraus resultierenden Rechtsvorschriften ergeben sich für Betriebe mit Kfz-Reparaturlackierung eine Reihe zu beachtender Vorgaben:

  • Ab einem Einsatz von >25 kg Lösemittel/Std. bzw. einem Jahresverbrauch von >15 t  besteht Genehmigungspflicht nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Anmerkung: Erfahrungsgemäß überschreiten nur wenige große Betriebe diese Mengenschwellen.

Die Genehmigungspflicht gilt nicht für Anlagen, soweit die Farben oder Lacke ausschließlich hochsiedende Öle (mit einem Dampfdruck von weniger als 0,01 Kilopascal bei einer Temperatur von 293,15 Kelvin) als organische Lösungsmittel enthalten.

  • Betriebe mit einer Lackieranlage haben nur eingeschränkte Möglichkeiten der Ansiedlung. Als sogenannter "störender Betrieb" sind sie in der Regel auf Grundstücke innerhalb von Industriegebieten angewiesen. Gewerbeflächen in hochwassergefährdeten Gebieten sind wegen fehlender Schutzmöglichkeiten der Anlagentechnik ebenfalls nicht als Standorte geeignet.

  • Seit Mai 2013 gilt die 31. BImSchV nicht mehr für die reine Kfz-Reparaturlackierung. Weiterhin muss aber die Verwendung von ChemVOCFarbV-konformen Produkten (Lacke, aber u.a. auch Reinigungsprodukte und Spachtel) sichergestellt werden, wodurch die Begrenzung von Lösemittelemissionen gewährleistet wird. Nähere Informationen finden Sie unter  Kraftfahrzeuggewerbe > spezielle Umweltbereiche > Emissionen > Luftschadstoffe im Kfz-Betrieb.

  • Bereiche, in denen mit lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen umgegangen wird sind in der Regel feuer- und explosionsgefährdet. Ausgehend von der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) müssen für diese  Betriebsbereiche Explosionsschutzdokumente vorliegen, in denen die Ex-Zonen, alle dortigen betrieblichen Einrichtungen und die ergriffenen Schutzmaßnahmen beschrieben sind (zu den Anforderungen der BetrSichV im Bereich Explosionsschutz siehe auch Rechtsgrundlagen > Betriebs- und Anlagensicherheit > Betriebssicherheit > Explosionsgefährdete Bereiche). Ergänzend sind Prüfungen der Bereiche durch befähigte Personen vornehmen zu lassen. Grundlegende Informationen gibt es unter der Internetadresse des Arbeitskreises "Qualitätsoffensive Befähigte Person" http://www.qbp-online.de/.
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Neben diesen Umweltauswirkungen durch Lösemittelemissionen sind bei der Kfz-Reparaturlackierung vor allem der Energieverbrauch und die zu entsorgenden Abfälle von Bedeutung.

Energie wird hauptsächlich für die Be- und Entlüftungstechnik im Lackier-/Trockenbereich benötigt. Hier sind vergleichsweise große Luftvolumina aufzuheizen, zu befördern, umzuwälzen und letztlich ins Freie abzuführen. Deshalb müssen Heizungen von Kfz-Reparaturlackierbetrieben größer dimensioniert sein als bei üblichen Kfz-Betrieben.

Daneben ist als weiterer großer Energieverbraucher die Drucklufttechnik zu nennen, die in vielen Steuerungs- und Bearbeitungsgeräten ihren Einsatz findet; nicht zuletzt da sie im Hinblick auf den Explosionsschutz große Vorteile aufweist. Für den Einsatz von Druckluft werden - bedingt durch den vergleichsweise verlustreichen Weg zwischen Antriebsenergie für den Kompressor und dem letztlich in Arbeit umgesetzten Anteil - hohe Energiemengen benötigt.

Die Abfälle, die beim Lackiervorgang inklusive dessen Vor- und Nachbearbeitungsschritten entstehen, sind für die Umwelt weniger aufgrund ihrer Menge als vielmehr ihrer Eigenschaften bedeutsam: viele dieser Abfälle sind brennbar und als gefährliche Abfälle eingestuft. Typische Abfallarten sind beladene Filtermatten, verbrauchte Reinigungslösungen, Lackreste aus Verarbeitung und Kabinenreinigung, gebrauchte Reinigungstücher, verschmutzte Abdeckmaterialien, Schleifstäube und Leergebinde. 

Grundsätzliche Handlungsmöglichkeiten für Betriebe der Kfz-Reparaturlackierung

Möglichkeiten zum Minimieren der Umweltauswirkungen sind (gruppiert nach zentralen Ansatzpunkten):

a) Gestaltung des Betriebsstandorts:

Umweltschutz beginnt für Kfz-Reparaturlackierbetriebe bereits bei der Standortwahl. Hier empfiehlt es sich, frühzeitig mit den Gebietskörperschaften bzw. Baubehörden Kontakt aufzunehmen um zu klären, in wie weit der ins Auge gefasste Standort geeignet und genehmigungsfähig ist und mit welchen besonderen Auflagen zu rechnen ist (beispielsweise Kaminhöhe). Auch die Bebauung im Umfeld des vorgesehenen Standortes sollte in die Überlegungen mit einbezogen werden. Heranrückende Wohnbebauung hat schon in so manchem Fall für teure nachträgliche Auflagen gesorgt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Maler und Stuckateure > Betriebsstätte > Betriebsgelände

Bei Planung und Bau von Kfz-Reparaturlackierbetrieben sollte beachtet werden, dass dabei erhöhte Anforderungen an den Brand- und Explosionsschutz bestehen und außerdem die Vorgaben der Versicherungen erfüllt werden müssen. Die Einbindung eines Fachplaners mit entsprechenden Referenzen zahlt sich hier aus. Welche Versicherung welche Schäden abdeckt und wie diese sinnvollerweise miteinander kombiniert werden sollten, darüber gibt die IFL-Info "Brände im Büro, Werkstätten oder auf dem Betriebsgelände im eigenen Betrieb" Auskunft.

Im bestehenden Betrieb empfiehlt es sich Nachbarschaftsbeschwerden vorzubeugen. Dazu dienen eine Lackieranlage nach dem Stand der Technik, möglichst keine Verarbeitung geruchsintensiver Beschichtungsstoffe in den Abendstunden und an Wochenenden und lärmintensive Tätigkeiten nicht bei geöffneten Fenstern/Toren oder gar im Freibereich auszuführen. Gerade die möglichen Folgen einer (empfundenen) Geruchsbelästigung sollten nicht unterschätzt werden.

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b) Planung und Betrieb technischer Anlagen:

Vergleichbares wie für das Gebäude gilt für die Anlagentechnik: auch hier lohnt sich der Einsatz eines erfahrenen Fachplaners und die Berücksichtigung von Kriterien wie Energieverbrauch, steuerungstechnische Einsparmöglichkeiten, Lärmwerte und Wartungsfreundlichkeit bei der Kaufentscheidung. Insbesondere für den gesamten Komplex der Lackier-/Trockenkabinen und deren Lüftungs- und Steuerungstechnik empfiehlt sich eine Planung aus einer Hand. Dies ermöglicht das effektive Zusammenspiel aller Komponenten ohne aufwändige Nachrüstungen, Schnittstellenverluste und Probleme bei der Anlagenzulassung.

Gleiches gilt für die Drucklufttechnik, die sich ebenfalls sehr deutlich in den Betriebskosten widerspiegelt. Nähere Informationen darüber finden Sie im Kapitel Karosseriearbeiten (s. Werkstatt) und unter Maler und Stuckateure > betriebstechnische Anlagen > Drucklufterzeugung oder Wichtig für alle Branchen > Energie > Einsparmöglichkeiten > Druckluft.

Losgelöst von Planung und Neubau der Lackieranlagen bestehen noch weitere Ansatzpunkte für Energieeinsparungen und um damit Geldbeutel und Umwelt zu schonen:

  • Optimieren der Druckluftversorgung,
  • Nutzen der Kompressorenabwärme zur Gebäudeheizung
  • Einsatz von Frequenzumformeranlagen zur bedarfsgerechten Steuerung der Lüftungsmotoren
  • Einsatz von Maximumwächtern zum Kappen der Stromspitzen
  • Zeitgesteuerte Schaltung von Außenbeleuchtungen
  • Einsatz effektiver, moderner Dreibandenlampen mit tageslichtähnlichem Spektrum für die Beleuchtung der Arbeitsbereiche
  • Reduzieren des Anteils der Druckluftwerkzeuge auf das notwendige Maß
  • Einsatz von Infrarot-Trocknern zum Trocknen von Spachtelmassen und kleinflächigen Lackierstellen

Werden bestehende Anlagen umgebaut oder beispielsweise für den Einsatz von wasserbasierten Beschichtungsstoffen angepasst, spielt die genaue Abstimmung der Anlagentechnik auf die neuen Lackierbedingungen eine große Rolle. Beispielsweise können unveränderte Luftgeschwindigkeiten in der Kabine nach der Umstellung auf Wasserlacke zu Trocknungsproblemen und damit verbundenem Mehraufwand führen. Deshalb ist es hier ratsam, die realen Lüftungsbedingungen in der Kabine nachmessen zu lassen.

Die - vor allem behördlicherseits - immer wieder ins Spiel gebrachte technische Möglichkeit, die Abgase aus dem Lackierprozess durch eine Abgasbehandlungsanlage weitestgehend von Lösemittelanteilen zu befreien, kommt nur in ganz wenigen Fällen als realistische Möglichkeit zur Verringerung der Umweltauswirkungen in Frage. Gründe dafür sind der diskontinuierliche Anfall großer Luftvolumina mit geringen Lösemittelgehalten und die im Vergleich zum erzielbaren Reinigungseffekt unverhältnismäßig hohen Investitions- und Betriebskosten. Werden Abgasreinigungstechniken im Einzelfall behördlich angeordnet, so kommen meist Aktivkohlefilter zum Einsatz. Diese adsorbieren die im Abluftstrom enthaltenen Lösemittel und fangen damit Spitzenbelastungen ab.

Weiter spielt anlagentechnisch die Applikationstechnik eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz von Spritzgeräten, mit denen höhere Auftragswirkungsgrade erzielt werden können (z.B. HVLP-Pistolen) lassen sich sowohl beim Materialverbrauch als auch bei der Menge des entstehenden Abfalls Einsparungen erzielen. Nähere Informationen hierzu enthält der Bericht "VOC-Minderung in der KFZ-Reparaturlackierung" (pdf, 557 KB) des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg.

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c) Wahl der Beschichtungsstoffe:

Hierin liegt der wirkungsvollste Ansatzpunkt für die umweltfreundliche Gestaltung der Kfz-Reparaturlackierung. Dieser Ansatz wird bei der Festlegung der Genehmigungpflicht nach dem BImSchG (zur Genehmigungspflicht siehe oben) und auch von der Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung (ChemVOCFarbV) aufgegriffen. Die ChemVOCFarbV bestimmt lösemittelarme Produkte gemäß nachfolgender Tabelle:

Tabelle: Produktbezogene Grenzwerte der ChemVOCFarbV für die Kfz-Reparaturlackierung
 Einsatzstoff  VOC-Wert [g/L] 
 Werkzeugreiniger  850
 Vorreinigungsmittel  200
 Spachtel  250
 Waschprimer  780
 Haftgrundierung  540 (1)
 Grundierfüller  540 (1)
 Schleiffüller  540 (1)
 Nass-in-Nass-Füller  540 (2)
 Einschicht-Uni-Decklack  420
 Basislack  420
 Klarlack  420 (3)
 Spezialprodukte  840 (3,4)
 Durchschnittlicher Lösemittelgehalt  ca. 50%
 (1) seit 1. Januar 2010: < 250
 (2) seit 1. Januar 2010: < 420
 (3) seit 1. Januar 2010: Anpassung an den Stand der Technik
 (4) der Anteil der Spezialprodukte an den gesamten Beschichtungsstoffen darf
        10% nicht überschreiten

Moderne Wasserlacke sind produkttechnisch den konventionellen Lösemittellacken insgesamt ebenbürtig und bieten bei einigen Kriterien sogar leichte Vorteile (z.B. beim Lagern, in punkto Brand- und Explosionsschutz, bei der Gerätereinigung, ...).

Hilfestellungen können hier auch die Berater des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden Württemberg e.V. sowie des Landesinnungsverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks Baden Württemberg geben.
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d) Reduzieren von Abfällen:

Das Abfallaufkommen aus der Kfz-Reparaturlackierung hängt stark mit der Qualifikation des Personals, der Applikationstechnik und den eingesetzten Produkten zusammen. Werden Wasserlacke mit moderner Mischtechnik angesetzt, mit auftragsstarken Spritzpistolen in optimaler Schichtstärke aufgebracht und verschmutzte Gerätschaften unverzüglich durch Waschgeräte mit Kreislaufführung gereinigt, ist bereits ein Großteil des Abfallverminderungspotenzials ausgeschöpft.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass an lösemittelreduzierten Beschichtungsstoffen für die Kfz-Reparaturlackierbetriebe in naher Zukunft kein Weg vorbei führt. Deshalb empfiehlt es sich für jeden Betrieb,

- sich rechtzeitig auf diese Veränderung einzustellen,

- den Beschäftigten genug Raum zu geben, die neuen Arbeitsweisen einzuüben,

- die Betriebstechnik daran anzupassen und

- die Vorteile der neuen Produkte zu nutzen.

Nicht zuletzt kommt ein frühzeitiges Umsteigen auch der Umwelt zugute, denn so können Lösemittelemissionen vermieden und problematische Abfälle reduziert werden.

Tipp: Eine hilfreiche Ergänzung ist es, das betriebliche Controlling so aufzubauen, dass es die notwendigen Daten für Entscheidungen im Kfz-Reparaturlackierbereich liefert. Aufbereitete Daten, die Aussagen über Lack- und Lösemittelverbrauch, entstandene Abfallkosten, Betriebskosten der Lüftungstechnik etc. Auskunft geben, unterstützen fundierte Entscheidungen und den Nachweis erreichter Verbesserungspotenziale.

Weitere Informationen zum Thema Lösemittelverordnung und Energieeinsparung in der Kfz-Reparaturlackierung erhalten Sie hier:

Glossar

31. BImSchV
Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwendung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen (31. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz - 31. BImSchV).
Den Verordnungstext finden Sie hier


BetrSichV
Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes
(Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV ).
Den Verordnungstext finden Sie hier.


BImSchG
Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG.
Den Gesetzestext finden Sie hier.


ChemVOCFarbV
Chemikalienrechtliche Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) durch Beschränkung des Inverkehrbringens lösemittelhaltiger Farben und Lacke (Lösemittelhaltige Farben- und Lack-Verordnung - ChemVOCFarbV). 
Den Verordnungstext finden Sie hier


Explosionsschutzdokument
Gemäß §6 Betriebssicherheitsverordnung muss für alle explosionsgefährdeten Bereiche eines Betriebes ein Explosionsschutzdokument erstellt werden. Dieses muss neben einer Beschreibung des explosionsgefährdeten Bereiches alle Maßnahmen enthalten, die zur Vermeidung von Explosionsgefahren ergriffen werden.

Gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
Abfälle werden in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle eingeteilt. Die als gefährlich einzustufenden Abfälle werden in der Abfallverzeichnisverordnung festgelegt und sind dort mit einem Stern gekennzeichnet. Ein Abfall gilt als gefährlich, wenn er eines oder mehrere Gefahrenmerkmale aufweist (z.B. Flammpunkt kleiner 55 °C oder Konzentration sehr giftiger Stoffe größer/gleich 0,1 %). Die frühere Differenzierung in besonders überwachungsbedürftige, überwachungsbedürftige und nicht überwachungsbedürftige Abfälle ist 2007 entfallen. Detaillierte Informationen über Sonderabfälle, gefährliche Abfälle und besonders überwachungsbedürftige Abfälle liefert beispielsweise das Umweltbundesamt.

HVLP-Technik
High Volume Low Pressure Spritztechnik. Mit dieser druckluftreduzierten Spritztechnik lässt sich der Anteil fehlverspritzten Lackes verringern.

Details siehe hier.



Spot-Lackierungen
Spot-Lackierungen, auch als Spotrepair bezeichnet, dienen der Reparatur von kleinen Beulen und Kratzern, die nicht größer als ein "5 DM-Stück" sind. Die beschädigte Lackoberfläche an der Schadenstelle wird dabei kleinflächig ausgebessert und lackiert.



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