Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Reinigungstücher

 Cartoon Reinigungsarbeiten

Die Entwicklung und Verbreitung von Mikrofasern hat die Möglichkeiten der Anwendung umweltfreundlicher Reinigungs- und Pflegeverfahren positiv beeinflusst. Die Verwendung entsprechender Wischtücher erlaubt die Reinigung von Oberflächen ohne den Einsatz von Reinigungschemikalien. Dabei wird die abrasive Wirkung der Faser ausgenutzt. Breitwischtücher mit eingearbeiteten Mikrofasern erlauben sogar die Beseitigung von Gummi- und Kunststoffabrieb auf harten Bodenoberflächen ohne die Verwendung von lösungsmittelhaltigen Reinigungsmitteln. Mikrofasertücher sparen Zeit und Chemie! Wasserlösliche Verschmutzungen und Fettrückstände wie Fingerabdrücke werden rückstandsfrei beseitigt. Besonders glatte Oberflächen wie z.B. Glasfenster und -türen müssen bei sachgerechter Anwendung nicht nachgetrocknet werden. In Abhängigkeit von der Oberfläche ist eine Nachpflege mit Pflegemitteln nur noch gelegentlich erforderlich. Durch das geringe Eigengewicht der Mikrofasertücher bieten sich auch Vorteile beim Waschen der Tücher. Die Haltbarkeit der Mikrofasertücher übertrifft bei sachgerechter Anwendung die Lebensdauer von Baumwoll-Mischgewebe um ein Vielfaches.

Unbefriedigende Reinigungsleistungen bei der Verwendung von Mikrofasertüchern sind in der Regel durch Anwendungsfehler verursacht: Ein typischer Fehler ist die Zugabe von Reinigungschemikalien in das Wischwasser, um die Reinigungsleistung zu erhöhen. Folgen davon sind Schlierenbildung und die rasche Zerstörung der Mikrofasertücher. Diese werden insbesondere durch Tenside und Phosphate (z.B. in Weichspülern) in kürzester Zeit unbrauchbar, da sich die Poren der Tücher zu setzen und ihre Abrasionsfähigkeit abnimmt. Natürlich sind Mikrofasertücher nicht für alle Anwendungen geeignet. Wenn es bei der Nassreinigung auf eine besonders hohe Saugkraft von Wischtüchern ankommt, sind Tücher aus Baumwoll-Mischgewebe oder Schaumstoffmischungen den Mikrofasertüchern überlegen.

Cellulosefasertücher bieten auf glatten Oberflächen den von Mikrofasertüchern bekannten Vorteil, dass bei Nass- und Feuchtwischverfahren keine oder nur geringe Mengen von Reinigungschemikalien verwendet werden müssen. Die Cellulosefaser nimmt den Schmutz auf und gibt ihn im Reinigungswasser ab. Vorteilhaft ist insbesondere, dass die zu 100% aus Recycling-Zellstoff bestehenden Tücher kompostierbar sind und nicht in der Waschmaschine gewaschen werden müssen. Cellulosetücher  werden jedoch bei Wassertemperaturen über 30°C rasch zerstört.

Baumwolltücher und -mopps sind in der Gebäudereinigung trotz Mikrofaser- und Cellulosetüchern aber kaum verzichtbar. Dazu tragen die universellen Einsatzmöglichkeiten ebenso bei wie das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis. Baumwolltücher gelten als langlebig. Verbrauchte Tücher können ohne Probleme, je nach Schadstoffbelastung, mit dem Restmüll oder Biomüll entsogt werden. Verstärkt setzen sich in den letzten Jahren Mietmopp-Systeme durch. Das seit langem bekannte Mieten von Arbeitskleidung wird dabei auf Wischmopps angewendet. Mit zunehmender Verbreitung der Mietmopps werden die Kosten auch für kleinere Gebäudereinigungsbetriebe interessant. Die Vorteile liegen insbesondere darin, dass nicht mehr in Eigenregie gewaschen und getrocknet werden muss und immer neuwertige Mopps zur Verfügung stehen, ohne dass Neuanschaffungen Kapital binden.  



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