Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Bauantrag

Bei allen Neu- oder Umbauvorhaben von Zimmereibetrieben muss die Vorstellung der Inhaber mit einer großen Anzahl von gesetzlichen Vorgaben abgestimmt werden:
  • Gewerberecht (Gewerbe-, Handwerksordnung)
  • Baurecht (Landesbauordnung, Abstandserlass, Energieeinsparverordnung, ...)
  • Immissions- und Umweltschutzrecht (Bundesimmissionsschutzgesetz)
  • Brandschutz (Landesbauordnung, Betriebssicherheitsverordnung)
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz (Arbeitsstättenverordnung, Gefahrstoffverordnung, Unfallverhütungsvorschriften)

Checkliste mit allen relevanten Kriterien für Ihre Standortwahl (pdf, 43 kB). Bei serivce-bw erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Bauen.

Leider sind die Vorgaben der Bauordnungen und Arbeitsschutzvorschriften nicht immer aufeinander abgestimmt. Es gilt der Grundsatz, dass immer die jeweils höheren Anforderungen zu berücksichtigen sind. Im einzelnen muss dann verglichen werden, ob und wie sich die Anforderungen der Landesbauordnung von denen der Arbeitsstättenverordnung unterscheiden und welche Bestimmungen weitergehender sind. Weitere Details finden sich auf der Seite Rechtsgrundlagen > Sonstiges Umweltrecht > Baurecht.

Es ist empfehlenswert, sich schon in der Planungsphase fachlichen Rat einzuholen und in der Zusammenarbeit folgender Stellen eine optimale Lösung auszuarbeiten:

Als Richtgröße bei der Ermittlung der Betriebsgröße können folgende Werte genannt werden:

 Anzahl Mitarbeiter m² pro Mitarbeiter 
 bis 8  100 - 120
 8 - 12  90 - 110
 12 - 20  80 - 100
 über 20  70 - 90
Quelle: Planung und Einrichtung von Tischler-/Schreinerbetrieben, S. 14

Bei der Bestimmung der Grundstücksgröße sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Betriebsgröße (s.o.)
  2. Sonstige Gebäude
    (Ausstellungsräume, Büroräume, Materiallager, Garagen, evtl. Wohnhaus, ...)
  3. Grundflächenzahl (GRZ) entsprechend Baunutzungsverordnung
    Diese wird im Bebauungsplan festgelegt, bei einer GRZ von 0,8 dürfen nur 80 % der Grundstücksfläche bebaut werden.
  4. Freiflächen
    Grenzabstände, Parkplätze, Verkehrsflächen
  5. Reserveflächen
    Um eine spätere Betriebserweiterung zu ermöglichen.


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