Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Betriebsgebäude

Obwohl die Haupttätigkeit von Malern und Stuckateuren auf den Baustellen stattfindet, genießt der Umweltschutz vor allem auch im eigenen Betriebsgebäude einen hohen Stellenwert. In erster Linie sind hier der Energieverbrauch über Heizung, Beleuchtung und lufttechnische Anlagen sowie Emissionen, Wasserverbrauch und Abwasseranfall zu nennen.
Betriebsgebäude
Quelle: redaktion24.de

Das Firmengebäude

Je nach Tätigkeitsspektrum weist das Firmengebäude unterschiedliche Bestandteile und Nebenanlagen auf. Übliche Bereiche in Maler- und Stuckateurbetrieben sind:
  • Bürobereich für Verwaltung und Organisation
  • Sozialbereich mit sanitären Anlagen, Umkleide- und Aufenthaltsräumen
  • Lager für Baumaterialien, Maschinen und Arbeitsgeräte
  • Gefahrstofflager
  • Werkstattbereich zur Bearbeitung und Vorbereitung von Bauteilen und Materialien, zur Oberflächenbeschichtung sowie zur Reinigung von Arbeitsgeräten
  • Räume für technische Anlagen wie Heizung, Warmwasser, Druckluft
  • Ausstellungsbereich
Grundriss
Beispielhafter Grundriss eines Malerbetriebs mit bis sechs Mitarbeitern. A: Werkstatt/Vorbereitung/Bereitstellung, A.2: Auswaschbereich, B: Beschichtung/Lackierung, E: Drucklufterzeugung, G: Auswaschbereich Lösemittel, H: Werkstoff- und Gerätelager, H.1: VbF/WhG-Lager, I: Büro, J: Sozialbereich, K: Kundenbesprechung/Ausstellung/Verkauf, L: Reststoffe (nach: Bartholemy, Planung und Einrichtung von Maler- und Lackierbetrieben, 1996).


Neubau

Mit einem Neubau hat der Handwerker die Möglichkeit, ein optimiertes Ganzes zu schaffen, das sich an sein Tätigkeitsspektrum und die Standortbedingungen anpasst. Wichtig ist die umsichtige Planung. Sie lässt sich meist durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Architekten und Planern sicherstellen. Die umweltgerechte Baumaßnahme gelingt dann bis ins Detail: So kann selbst die Gebäudeausrichtung auf dem Betriebsgelände über die passive Nutzung der Sonneneinstrahlung Energie einsparen. Weitere Schwerpunkte sind:
  • energieeffiziente Bauweise
  • umweltfreundliche Baumaterialien durch Verwendung von zertifizierten Hölzern, schadstofffreien Baumaterialien, Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und/oder regionaler Herstellung
  • umweltentlastende Energieerzeugung durch Solarthermie, Fotovoltaik, Pelletheizungen, passive Solarnutzung, Erdwärme
  • Wassereinsparung durch Spararmaturen im Sanitärbereich, Regenwassernutzung für die Gerätereinigung, Fahrzeugwäsche oder als Grauwasser für die Toiletten
  • naturnahe Gestaltung des Betriebsgebäudes/-geländes durch Regenwasserversickerung auf dem Betriebsgelände, Dachbegrünung
Bauen im Bestand

Auch in einem bestehenden Betrieb lassen sich umweltentlastende Maßnahmen verwirklichen. Prinzipiell bieten sich die gleichen Optimierungsmöglichkeiten an wie beim Neubau.

TIPP: Interessante Fördermöglichkeiten stehen insbesondere für energieeffiziente Baumaßnahmen zur Verfügung. Energieberater und Berufsverbände informieren Sie über den aktuellen Stand. Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Website im Bereich Fördermöglichkeiten.


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