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BetriebsorganisationUmweltschutz sollte im betrieblichen Handeln selbstverständlich sein – für den Chef und die Mitarbeiter. Der Einsatz und die Rücksicht auf die Umwelt sind daher eine Daueraufgabe für die Betriebsorganisation. Ein wichtiger Ansatz sind beispielsweise betriebliche Umweltleitlinien – Merksätze auf dem Papier, die den Mitarbeitern in Fleisch und Blut übergehen.Für die Effektivität des betrieblichen Umweltschutzes ist es immens wichtig, dessen Aspekte bereits von Anfang an in die betrieblichen Abläufe, Arbeitsvorgänge und Verantwortlichkeiten einzubinden. Dies reicht von der Beschaffung von Materialien und Maschinen bis zur Abfallentsorgung, vom eigenen Betriebsgebäude über die Transportvorgänge bis hin zur Abnahme auf der Baustelle. ![]() Quelle: Marko Greitschus / pixelio.de Leitlinien zum betrieblichen Umweltschutz Die Umweltleitlinien geben in komprimierter Form die Ziele wieder, die sich Führung und Mitarbeiter eines Betriebs gesetzt haben. Praxisnah erstellt, sind sie auch ein gutes Mittel der Mitarbeitermotivation und der Identifikation mit dem Betrieb.
Allzu schön formulierte Ziele schaden indes eher, als dass sie nutzen. Bei der Formulierung der Umweltleitlinien ist darauf zu achten, dass diese auch praktisch erreichbar sind und sich Führung und Mitarbeiter des Betriebes an ihnen messen lassen. Die Umsetzung der Umweltleitlinien kann dadurch unterstützt werden, dass ihnen konkrete Aktivitäten zugeordnet und Verantwortlichkeiten festgelegt werden. Einbinden der Mitarbeiter Die Mitarbeiter müssen mitziehen. Deren Identifikation mit den Umweltleitlinien, ihre Bereitschaft, umweltgerecht zu handeln, und ihr Mitdenken in Fragen des betrieblichen Umweltschutzes sind entscheidende Faktoren für das Gelingen. Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiter das nötige Wissen haben, um den betrieblichen Umweltschutz umsetzen zu können. In der Regel lässt sich hier auf Vorkenntnisse und Motivationen aus dem Privatbereich aufbauen. Folgende Punkte spielen dabei eine wichtige Rolle:
Schritte zum Aufbau von Handlungskompetenz ![]() Positive Anreize zum umweltgerechten Handeln sowie Feedback als Bestätigung oder Chance zur Verbesserung motivieren die Mitarbeiter zusätzlich. Weitere Tipps zur Mitarbeitermotivation finden Sie im Bereich Wichtig für alle Branchen. Rechtliche Hintergründe zum Thema Umweltmanagement finden Sie in unseren Rechtsgrundlagen. GlossarEntsorgungUnter Entsorgung von Abfällen wird sowohl die Beseitigung als auch die Verwertung von Abfällen verstanden. Sonderabfälle Der Begriff „Sonderabfall” wird im allgemeinen Sprachgebrauch zur Beschreibung verschiedener Abfallarten mit gefährlichen Eigenschaften genutzt, ohne dass eine klare rechtliche Definition existiert. Die als gefährlich einzustufenden Abfälle werden in der Abfallverzeichnisverordnung festgelegt und sind dort mit einem Stern gekennzeichnet. Ein Abfall gilt als gefährlich, wenn er eines oder mehrere Gefahrenmerkmale aufweist (z.B. Flammpunkt unter 55 °C oder Konzentration giftiger Stoffe größer oder gleich 0,1 %). Die frühere Differenzierung in besonders überwachungsbedürftige, überwachungsbedürftige und nicht überwachungsbedürftige Abfälle ist 2007 entfallen. Umweltleitlinien Umweltleitlinien geben die Überzeugungen und Ziele der Betriebsleitung wieder, die sie im betrieblichen Umweltschutz hat. Sie stellen damit einen Teilbereich der Gesamtziele des Betriebes dar. Vom Grundsatz her geht es bei den Umweltleitlinien meist um Schutz und Pflege der natürlichen Lebensgrundlagen, die Förderung eines nachhaltigen Handelns und die Verankerung des Umweltschutzes als Selbstverständlichkeit im Denken und Handeln aller Betriebsangehörigen.
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