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Startseite > Wichtig für alle Branchen > Produktverantwortung > Produktgestaltung > Umweltgerechtes Konstruieren
Anforderungen an das Design for Environment (DfE)Umweltgerechtes Konstruieren (Design for Environment) bedarf einer systematischen Vorgehensweise. Vorgaben zur Materialauswahl und des umweltgerechten Designs sowie den allgemeinen Konstruktionsprinzipien müssen bereits in allgemeingültigen Gestaltungsrichtlinien festgelegt werden und ins Pflichtenheft Eingang finden. Weiterhin ist ein Managementmechanismus zu etablieren, der die Einhaltung der allgemeinen Vorgaben im Produktentwicklungsprozess sicherstellt.Eine gute Gelegenheit für den Einstieg in die umweltgerechte Produktgestaltung bietet sich, wenn ein Produkt neu entwickelt oder überarbeitet wird. Gehen Sie systematisch vor Als Richtlinie für den Produktentwicklungsprozess bietet sich ein methodisches Vorgehen entsprechend der VDI-Richtlinie 2221 (Methodik zum Entwickeln und Konstruieren technischer Systeme und Produkte) an. Zu einer systematischen Produktentwicklung gehören mehrere Phasen:
Berücksichtigen Sie die Grundregeln des umweltgerechten Entwickelns DfE steht nicht im Gegensatz zum klassischen Produktdesign, über das die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit des Produkts sichergestellt werden. Es stellt eine Ergänzung dar. Zusätzlich werden die Umweltauswirkungen eines Produktes in allen drei Lebensphasen (Herstellung, Gebrauch und Entsorgung) mit im Entwicklungsprozess berücksichtigt
Die wesentlichen Aspekte für die Integration von Umweltaspekten in die Produktentwicklung sind in der ISO 14062 (Umweltmanagement - Leitlinien zur Integration von Umweltaspekten in die Produktentwicklung) zusammengefasst. Bilden Sie ein Team Weil DfE den gesamten Lebenszyklus eines Produkts betrifft, benötigt man Informationen aus allen wichtigen Bereichen des Unternehmens. Der Einkauf ist für die Materialbeschaffung zuständig und beeinflusst daher die Vorkette. Die Verkäufer kennen die Kunden und deren Wünsche. Die Techniker entwickeln das Produkt und die Umweltbeauftragten kennen den Entsorgungsmarkt. DfE gewährt einen ganzheitlichen Blick auf Ihr Unternehmen am Beispiel eines spezifischen Produkts. DfE ist eine Querschnittsaufgabe, daher sollte ein Team Mitglieder aus allen wichtigen Organisationseinheiten haben:
GlossarDesign for EnvironmentDesign for Environment (DfE) bezeichnet das Vorgehen zum umweltfreundlichen Konstruieren Umweltauswirkungen Umweltauswirkungen sind alle positiven oder negativen Veränderungen der Umwelt, die ganz oder teilweise aufgrund der Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens eintreten (Definition nach EMAS). Die negativen Wirkungen lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen, wie beispielsweise Treibhauseffekt, Ozonabbau, Verbrauch von Ressourcen sowie Human- und Ökotoxizität.
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