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Startseite > Wichtig für alle Branchen > Energieeffizienz > Energieeffizienzanalyse > Energiekennzahlen
EnergiekennzahlenEine geeignete Form zur fortlaufenden Kontrolle des betrieblichen Energieeinsatzes sind Energiekennzahlen. Energiekennzahlen dienen auch der Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen, der absolute Energieverbrauch ist hierfür meist nicht geeignet. Der absolute Energieverbrauch wird meist von anderen Faktoren, wie der Menge erzeugter Produkte oder wie bei der Heizung von den Wetterverhältnissen stark beeinflusst.Da der absolute Energieeinsatz zur Beurteilung von Trends, Effizienz oder für Vergleiche meist nicht ausreicht (z.B. bei steigender Produktion), müssen Bezugsgrößen und damit Energiekennzahlen gefunden werden, welche die Aussagekraft erhöhen. Energiekennzahlen
Bildung von Energiekennzahlen Als Ausgangsgrößen zur Bildung der Kennzahlen werden hauptsächlich die eingesetzte Energiemenge – wenn notwendig gegliedert nach Energieträgern – oder die Energiekosten je Prozess oder je Unternehmen verwendet. Zur Beurteilung der innerbetrieblichen Energieeffizienz sind als Bezugsgrößen die Anzahl der produzierten Einheiten oder spezifische Größen wie m² beschichtete Fläche sinnvoll. Die Bezugsgrößen Umsatz oder Anzahl der Beschäftigten sind eher für Vergleiche innerhalb einer Branche nicht jedoch zum innerbetrieblichen Vergleich geeignet. Die Energiekennzahlen können grundsätzlich in 3 Gruppen eingeteilt werden:
Energiekennzahlensysteme Der Auswahl der richtigen Energiekennzahlen kommt größte Bedeutung zu. Der Vergleich (z.B. innerhalb der Branche) soll es einem Unternehmen ermöglichen, sich mit den Besten der Branche zu messen („Benchmarking“). Weitere Informationen, insbesondere zum Benchmarking, finden Sie im Bereich Wichtig für alle Branchen > Stoffstrombetrachtung > Benchmarking. Beachten Sie, ob Kennzahlen auf gemessenen Verbrauchsdaten oder nur auf berechneten (geschätzten) Bedarfsdaten beruhen. So kann sich z.B. der berechnete Energiebedarf für ein Gebäude stark vom wirklichen Verbrauch unterscheiden. Gemessene Daten sind daher immer vorzuziehen. Dies gilt vor allem für die realen Verbrauchsdaten von Fahrzeugen. Ausgehend von der Ist-Situation sind im Rahmen des betrieblichen Energiemanagementsystems realistische Zielvorgaben für die verschiedenen Kennzahlen festzulegen. Nach Ablauf der Planungsperiode muss ein Vergleich der tatsächlichen Werte mit den Zielvorgaben erfolgen. Auftretende Abweichungen sind zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zur besseren Zielerreichung einzuleiten. Zahlreiche branchenbezogene Kennzahlen können den Ratgebern/font> des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zum Thema Energieeinsparung entnommen werden. Weitere branchenspezifische Informationen wurden vom Fraunhoferinstitut ISI in Karlsruhe erarbeitet. Recht umfangreiche Untersuchungen zum spezifischen Energieverbrauch wurden auch von Schweizer Einrichtungen vorgenommen. Die Ergebnisse sind auf der Seite Energie zusammengestellt. GlossarBenchmarkMit Benchmarks sind spezifische Kennzahlen gemeint, die einen mehr oder weniger objektiven Vergleich zwischen Unternehmen zulassen, z. B. Energieverbrauch je Produktionseinheit. Benchmarks können auch unternehmensintern, zur Messung der Verbesserung einzelner Produktionsprozesse, eingesetzt werden.
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