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KooperationKooperation auf der Baustelle ist ein wesentlich Faktor für nachhaltiges Bauen. Doch leider arbeiten beim Bauablauf die verschiedenen Gewerke oft gegeneinander. Jedes Gewerk muss sich aufgrund der Preissituation allein an seiner eigenen Wirtschaftlichkeit orientieren. Das Zusammenspiel der Gewerke gerät dabei ins Hintertreffen. Sichtbar wird dies in der Praxis vor allem an den Anschlussstellen zwischen den Leistungen der einzelnen Baugewerke (z.B. Dehnungsfugen in Estrich und Parkett, die wiederum der Türenplanung entsprechen müssen oder Trennfugen, die eine Schallübertragung verhindern sollen). An ihnen wird schnell sichtbar, dass erst durch eine gute Zusammenarbeit ein nachhaltiges Bauen möglich ist.Durch eine gute Kooperation am Bau ergeben sich folgende Vorteile:
Kooperationsformen Kooperationen im Handwerk können schon durch einfache mündliche Absprachen entstehen, die auf eine lockere Zusammenarbeit abzielen. In dieser Form ergeben sich in der Praxis häufig Kooperationen. Sie basieren auf Vertrauen, das aus guter Zusammenarbeit entsteht. Sie sind einfach zu bilden und benötigen keinen aufwändigen Organisationsapparat. Gegenseitige bedarfsgerechte Unterstützung hilft Terminspitzen und Nachfrageflauten auszugleichen. Andererseits sind solch lose Kooperationen in der Kundenansprache beschränkt. Die konkrete Koordination über mehrere Gewerke ist auf ihrer Basis meist nicht möglich. Zu den verbindlicheren Formen der Kooperation zählen Unternehmen, die auf der Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung geschäftliche Aufgaben gemeinsam wahrnehmen, dabei aber juristisch und wirtschaftlich selbständig bleiben. Es ergeben sich Möglichkeiten, größere Projekte gemeinsam abzuwickeln. Die Kundenansprache kann effektiver und vielfältiger erfolgen. Durch die engere finanzielle Verflechtung sind jedoch die finanziellen Risiken meist deutlich höher. Kooperationen leben von den Stärken ihrer Mitglieder - deshalb ist nur der Betrieb für Kooperationen geeignet, der seine Stärken kennt und weiß, wo er besser ist als die anderen. Für die Bildung von verbindlicheren Kooperationen hat es sich bewährt, einen Fachberater z.B. aus den Handwerkskammern hinzuzuziehen, der den Prozess der Kooperationsgründung begleiten und rechtliche Hilfestellungen geben kann. Auch über den Verband können sich Betriebe nach möglichen Kooperationspartnern erkundigen, um Formen der Zusammenarbeit innerhalb des Gewerks zu etablieren. Kooperationsbeispiele
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