Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Unternehmensführung

Stand für den Handwerksmeister früher vor allem die technische Herstellung eines Produktes im Vordergrund, so muss er heute viel mehr als Manager tätig sein. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Kunden anzusprechen und von der Qualität seiner Produkte zu überzeugen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, mit welchen Umweltauswirkungen das Produkt hergestellt wurde und mit welchen Einflüssen der Kunde in der Anwendung zu rechnen hat.

  • Der Arbeitsschutz hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Früher wurden konkrete technische Auflagen durch die Aufsichtsbehörden kontrolliert. Heute muss der Betriebsinahber selbst die konkrete Gefährdung seines Betriebes nach dem Stand der Technik kontrollieren und bewerten.
  • Neuangeschaffte Maschinen müssen müssen eine CE-Kennzeichnung aufweisen. Dies ermöglicht, die Auswirkungen der Maschinen im Bezug auf den Arbeits- und Umweltschutz besser zu planen und zu kontrollieren.
  • Die Mitarbeiter gilt es ausreichend zu informieren und zu motivieren. Sie sind die eigentliche Quelle der Wertschöpfung im Zimmererhandwerk und müssen den Umwelt- und Arbeitsschutz konkret vor Ort leben.
  • Wer seine Umweltauswirkungen einmal zahlenmäßig erfasst, wird schnell feststellen, dass hier einige betriebswirtschaftliche Reserven stecken. Es bedarf geeigneter Instrumente, um die erforderlichen Daten einfach zu erfassen und auszuwerten.
  • Die hohen technischen Anforderungen an die Herstellung erfordern eine zunehmende Spezialisierung der Betriebe. Gleichzeitig will der Kunde aber nur mit einem Ansprechpartner zu tun haben. Daher sind Komplettangebote gefragt, die sich aber nur in Kooperation mit geeigneten Partnern aufstellen lassen. Handwerk und Kooperation sind Zukunftsthemen, denen sich der Betriebsinhaber immer wieder neu stellen muss.
  • Das Ganze muss bezahlbar bleiben. Gerade für kleine und mittlere Betriebe gibt es immer wieder eine ganze Menge an Fördermöglichkeiten - von der Beratung über die Darlehensfinanzierung bis hin zu Zuschüssen. Wer sich regelmäßig informiert und schnell reagiert, kann für sich und seine Kunden entsprechende Projekte günstig finanzieren.

Glossar

Stand der Technik
In einigen Umweltgesetzen (vgl. z.B. § 57 Wasserhaushaltsgesetz, § 5 Nr. 2 BImSchG) gebräuchliche Bezeichnung für den Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen und Betriebsweisen, deren praktische Eignung als gesichert erscheint. Maßnahmen nach dem Stand der Technik sollen den besten zur Zeit realisierbaren Schutz der Umwelt vor Schädigungen garantieren. Der Stand der Technik ist auch für die Gewährleistung des Schutzes der Beschäftigen vor Gefährdungen maßgeblich. Hier ist das Technische Regelwerk z.B. in Form der Technischen Regeln für Gefahrstoffe zu beachten.  

Ein weitergehender Begriff ist "Stand von Wissenschaft und Technik" für Anlagen, die noch nicht im Betrieb erprobt sind. Im Zuge der technologischen Entwicklung werden Anlagen des Standes von Wissenschaft und Technik schrittweise zum Stand der Technik, so dass sich in Genehmigungsverfahren unterschiedliche Auffassungen zwischen Antragssteller und Behörde über die anzuwendende Technologie ergeben können.





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