Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Materialtransport

In jedem Zimmererbetrieb müssen Werkstoffe, Materialien, halbfertige Teile u.ä. transportiert werden. Zum Materialtransport gehören alle Vorgänge, bei denen Werkstücke bewegt werden, ohne dass dabei eine Bearbeitung erfolgt. Typische Transportvorgänge sind:
  • Materialentladung bei der Anlieferung
  • Transport der Materialien in das Materiallager
  • Materialentnahme aus dem Lager
  • Transport von Werkstücken von Maschine zu Maschine
  • Eingabe von Werkstücken in die Maschine
  • Abnahme und Ablegen von Werkstücken hinter der Maschine
  • Umstapeln und Weitertransport von zwischengelagerten Werkstücken
  • Transport von halbfertigen Teilen zur Weiterbearbeitung
  • Transport von fertigen Teilen in das Fertiglager
  • Beladen von Lieferfahrzeugen

Transportvorgänge gehören zu den Neben- oder Verteilzeiten. Hier findet keine direkte Bearbeitung statt. Gerade in Handwerksbetrieben werden für diese unproduktiven Zeiten bis zu 40 % der gesamten Anwesenheitszeiten benötigt. Deshalb ist es sehr wichtig, bereits in der Bauplanung die Rahmenbedingungen für den Transport so optimal wie möglich zu legen, aber auch später die Transportvorgänge in der Werkstatt und im Lager immer wieder kritisch unter die Lupe zu nehmen, um die Produktivität zu verbessern.

Dabei gilt es zunächst einmal den typischen Ablauf des Fertigungsflusses festzulegen. Wer eine gemischte Fertigung bevorzugt, muss viele unterschiedliche Transportwege in Kauf nehmen, kann aber dafür auch sehr flexibel auf alle Kundenwünsche reagieren. Angesichts der hohen Maschinenkosten geht allerdings der Trend zu einer erhöhten Spezialisierung in der Fertigung hin. Dadurch können auch die Transportwege besser optimiert werden und der Platzbedarf wird insgesamt geringer.

Bei der konkreten Wahl und Gestaltung der Transporthilfen sollte man grundsätzlich von folgenden Fragen ausgehen:

  1. Transportgut: Was muss transportiert werden? 
  2. Transportmenge: Wie viel muss transportiert werden?
  3. Transportwege: Wohin soll transportiert werden? 
  4. Transportbedingungen: Welche Randbedingungen sind zu berücksichtigen?
    (Fußbodenbeschaffenheit, Höhe, Steigungen...)
  5. Transportmittel: Womit soll transportiert werden?

Glossar

Verteilzeiten
Unter Verteilzeiten werden die Zeitanteile verstanden, die nicht der direkten Fertigung oder dem konkreten Rüsten von Maschinen zugeordnet werden können. Darunter fallen Suchvorgänge, Transporte, Informationsgespräche u. ä. Diese Zeitanteile sind im Handwerk außerordentlich hoch.



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