Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Metallbearbeitung

Dieser Bereich des Internet-Portals richtet sich an Umweltverantwortliche von Unternehmen, in denen Metalle be- und -verarbeitet werden. Es zeigt nicht nur wie umweltbewusst produziert werden kann und welche Vorschriften zum Umwelt- und Arbeitsschutz zu beachten sind, sondern auch, welche umweltschonenden Verfahren und Techniken zur Verfügung stehen und wo sie mit finanziellen Vorteilen eingesetzt werden können.

Darüber hinaus erhalten Sie Hinweise und Anregungen zur Selbsthilfe. Teilweise sind diese Anregungen Hilfen zur Umsetzung gesetzlicher Vorschriften, teilweise auch Denkanstöße um eine umweltgerechte Produktionsweise mit Kosteneinsparungen zu verbinden.

Da sich die Ansatzpunkte für einen umweltgerechten Betrieb bei Kleinbetrieben und im Handwerk doch häufig vom industriell geprägten Produktionsbetrieb unterscheiden, wurde für das Metallhandwerk ein zusätzlicher Bereich eingerichtet.

Zu den typischen Umweltthemen im betrieblichen Alltag gehören beispielsweise:

  • Auswahl von Produktionsverfahren und Einsatzstoffen (Betriebs- und Hilfsstoffe) unter Berücksichtigung von Umweltaspekten, Material- und Energieeffizienz sowie Arbeitsschutz
  • Lagerung und Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bzw. Gefahrstoffen
  • Vorbeugen vor produktionsbedingten Luftverschmutzungen, Wasser- und Bodenverunreinigungen
  • Abfallvermeidung, Verwertung und Beseitigung
  • Schutz der Mitarbeiter und Nachbarn vor Lärm

Die rechtlichen Anforderungen, die Betriebe im Umweltschutz erfüllen müssen, sind in den letzten Jahren zunehmend komplex geworden. Die Erfahrungen zeigen allerdings auch, dass durch die richtige Wahl der Umweltschutzmaßnahmen nicht nur rechtliche Anforderungen erfüllt, sondern auch Kosten eingespart werden können.

Wer umweltbewusst handeln will, muss umweltverträgliche Produktionsverfahren und Einsatzstoffe verwenden, sich und seine Mitarbeiter informieren um möglichst schon im Vorfeld Luft, Boden und Gewässer sowie die uns zur Verfügung stehenden Rohstoffressourcen zu schonen und somit hohen Ressourcenverbrauch und unnötige Abfallmengen zu vermeiden. Dem produktionsintegrierten Umweltschutz sollte dabei Vorrang vor additivem Umweltschutz (nachgeschalteten Maßnahmen) gegeben werden.

Glossar

Additiver Umweltschutz
Unter additivem Umweltschutz werden Maßnahmen verstanden, die negative Umweltauswirkungen durch nachgeschaltete Maßnahmen vermeiden. Dies sind z. B.
- Abwasserreinigungsanlagen
- Emissionsminderungsmaßnahmen (Filter, thermische Nachverbrennung)
Additive Maßnahmen verursachen in der Regel zusätzliche Kosten und können zu einer Verlagerung von Umweltbelastungen in andere Medien führen.


Produktionsintegrierter Umweltschutz
Unter produktionsintegriertem Umweltschutz werden Maßnahmen verstanden, die negative Umweltauswirkungen direkt an der Quelle verhindern. Dies sind z. B.
- Substitution gefährlicher Stoffe durch ungefährliche
- Verminderung oder Vermeidung von gefährlichen Einsatzstoffen
- Reduktion des Material- und Energieverbrauchs durch effizientere Produktionsverfahren oder durch organisatorische Maßnahmen




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