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Produktionsverfahren in metallbearbeitenden BranchenNeben der Bearbeitung mittels Werkzeugmaschinen, die in den meisten metallbearbeitenden Betrieben den größten Fertigungsanteil ausmacht, bilden Verfahren zur Oberflächenbehandlung einen weiteren Schwerpunkt der eingesetzten Produktionsverfahren. Die Palette der Bearbeitungsverfahren ist groß und variantenreich und reicht von A wie Anfasen über H wie Härten bis Z wie Ziehen.Bei der Auswahl eines Produktionsverfahrens sollten, neben den produktionstechnischen Anforderungen, auch die Aspekte des Umwelt- und des Arbeitsschutzes mit einbezogen werden. Ebenso hat die Auswahl der häufig als Gefahrstoff eingestuften Prozess- und Hilfsstoffe ökologische Auswirkungen, die auch von erheblicher Kostenrelevanz sein können. Teilweise entstehen gefährliche Stoffe auch erst im Produktionsprozess, wie z.B. Schweißrauch, Lösemittelemissionen aus der Reinigung oder Lackierung oder Aerosole beim Kühlschmierstoffeinsatz. Von besonderer Umweltrelevanz sind oft Prozessstoffe und die zur Prozessoptimierung eingesetzten Prozesshilfsmittel wie z. B. Schmier- und Kühlschmierstoffe sowie Hydraulik- und Maschinenöle mit daraus resultierenden Emissionen und Abfällen. Die gesamte Prozesskette betrachten Nicht nur unter den Aspekten des Arbeits- und Umweltschutzes, sondern insbesondere auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ist die Betrachtung der Fertigungskette, in die das jeweilige Bearbeitungsverfahren eingebunden ist, von erheblicher Bedeutung. Einflüsse aus vorgeschalteten Bearbeitungsprozessen sind ebenso zu berücksichtigen wie die Auswirkungen der verwendeten Bearbeitungs- und Hilfsstoffe auf die Folgeprozesse. Grafik: Vom Halbzeug zum Produkt - Ökoeffizienz, die gesamte Prozesskette entscheidet Nachfolgend einige Beispiele:
GlossarAerosolAls Aerosole bezeichnet man in Gasen (oder auch der Luft) enthaltene feste oder flüssige Teilchen. Diese Stoffe bleiben in feinstverteilter Form als Schwebstoffe in dem Gas erhalten (z.B. feinste Öltröpfchen in der Luft, Spraynebel). Gefahrstoffe Werk-, Betriebs- oder Hilfsstoffe, die ein besonderes Gefahrenpotenzial aufweisen. Gefahrstoffe sind gefährliche Stoffe und Zubereitungen, die bestimmte Eigenschaften wie beispielsweise giftig, ätzend oder reizend haben. Zu erkennen sind sie am Gefahrensymbol: oranges Feld mit schwarzem Piktogramm, z.B. Flamme für entzündlich, Totenschädel für giftig etc. Die Gefahrensymbole mit Beispielen sind im Bereich Recht > Gefahrstoffe und Gefahrgut > Gefahrstoffe > Umgang > Kennzeichnung aufgeführt. Die Kriterien für die Zuordnung gefährlicher Eigenschaften legt die Gefahrstoffverordnung in Verbindung mit der EU-Richtlinie 67/548 fest. Seit dem 1. Dezember 2010 gelten für Stoffe geänderte Einstufungs- und Kennzeichnungsvorschriften. Für Gemische sind die neuen Regelungen ab dem 1. Juni 2015 anzuwenden. Die altbekannten Symbole und Begriffe werden nahezu komplett ersetzt. Die neuen Vorgaben werden durch die neue europäische Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (auch GHS-Verordnung genannt) festgelegt. Den Verordnungstext finden Sie hier. Korrosionsschutzmittel Korrosionsschutzmittel, sind Stoffe die das korrodieren (z. B. rosten) von Materialien verhindern. In der Metallbearbeitung werden häufig Sprühöle als Schutz verwandt. Diese Öle müssen vor der Weiterverarbeitung meist abgereinigt werden, wodurch zusätzliche Abfälle und Abwässer entstehen.
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Letzter Kommentar von Edith Schmid-Bauer:
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